Benjamin Hoff

Wahlanalysen

19.09.2011: Die Ergebnisse der Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 18. September 2011 – Wahlnachtbericht und erste Analyse
Die rot-rote Landesregierung erhielt von den Berlinerinnen und Berliner kein Mandat für eine dritte Legislaturperiode. Die Zusammenarbeit von SPD und DIE LINKE wird nach zehn Jahren beendet werden. Die Regierungskoalition lief im Ergebnis schleichend aus. Rot-Rot wurde von den Berlinerinnen und Berlinern nicht durch massive Stimmenverluste abgestraft, sondern es fand ein Präferenzwechsel statt. Rot-Rot wurde ihr nicht mehr zugetraut, die neuen Probleme der Stadt zu lösen, da es weder der SPD noch der LINKEN jeweils für sich und demzufolge auch nicht als Koalition gelang, eine stadtpolitische Idee für die kommenden Jahre zu vorzustellen. Text lesen
05.09.2011: Die Ergebnisse der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 04.09.2011
DIE LINKE verbessert ihr Wahlergebnis erneut in kleinen Schritten. Mit 18,4% liegt sie zwar immer noch deutlich hinter den früheren Landtagswahlergebnissen von 1994 und 1998, aber sichtbar vor dem Wert von 16,4% der Landtagswahl 2002. Gegenüber den elf Vorwahlumfragen seit Januar 2011, bei denen DIE LINKE im Gesamtdurchschnitt 17,5% erhielt, gelingt ihr eine leichte Verbesserung. Ihre Wähler/-innenschaft kann sie angesichts der gesunkenen Wahlbeteiligung überdurchschnittlich mobilisieren, denn der Rückgang ist weniger stark als die Wahlbeteiligung insgesamt. Neue Wähler/-innenschichten erschließt sie jedoch nicht, sondern liegt insbesondere bei den Arbeitslosen zu und erreicht in dieser Gruppe die zweithöchste Zustimmung nach der SPD. Im Ergebnis stagniert die Partei. Text lesen
24.05.2011: Die Ergebnisse der Bremen-Wahlen am 22. Mai 2011
Wahlbericht und erste Analyse von Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und Horst Kahrs
DIE LINKE gehört zu den Verlierern des Wahlabends. In Bremerhaven hat sie 2,3% verloren und ist mit 4,6% unter der Sperrklausel gelandet. In der Stadt Bremen liegt sie beim derzeitigen Auszählungsstand knapp bei 6%, landesweit derzeit bei 5,6%. Text lesen
28.03.2011: Die Ergebnisse der Wahl in Rheinland-Pfalz am 27. März 2011
Wahlnachtbericht und erste Analyse von Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und Horst Kahrs
Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz führt voraussichtlich zu einem kleinen Regierungswechsel. Kurt Beck wird Ministerpräsident bleiben, aber eine Koalition mit den Grünen suchen (müssen). Ein Wahlverlierer bleibt Ministerpräsident. In Rheinland-Pfalz herrschte keine Wechselstimmung, Beck sollte durchaus bleiben, aber die Alleinregierung der SPD sollte beendet werden Text lesen
28.03.2011: Die Ergebnisse der Wahl in Baden-Württemberg am 27. März 2011
Wahlnachtbericht und erste Analyse von Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und Horst Kahrs
Die Landtagswahl in Baden-Württemberg beendete eine 58jährigen CDU-Herrschaft. Die „regierende Partei“ im Lande blieb zwar stärkste Kraft, aber besitzt mit ihrem bisherigen Koalitionspartner FDP keine Regierungsmehrheit mehr. Der Verlust des „konservativen Stammlandes“ der CDU wird vermutlich keine aktuellen Auswirkungen auf die Bundesregierung haben. Er wird jedoch alsbald die Auseinandersetzungen in der CDU zwischen „Wertkonservativen“ und „Modernisierern“ verschärfen und den Merkel’schen Pragmatismus auf eine harte Probe stellen. Der Zenit der Kanzlerschaft von Angela Merkel könnte überschritten sein. Text lesen
21.03.2011: Die Wahl in Sachsen-Anhalt vom 20. März 2011
Wahlnachtbericht und erste Analyse von Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und Horst Kahrs
Die CDU in Sachsen-Anhalt verliert 3,4 Prozentpunkte. Im Vergleich zu den Einbußen anderer CDU-Landesparteien ist das ein geringer Verlust. Die Christdemokraten bleiben die mit Abstand stärkste Partei in Sachsen-Anhalt. Eine Wechselstimmung zu Gunsten eines Ministerpräsidenten der LINKEN Wulf Gallert ist nicht entstanden. Dennoch behauptete DIE LINKE ihren Platz vor der SPD. Nach der Wahl sieht sie sich, wie in anderen ostdeutschen Ländern auch, mit dem verabsolutierten Führungsanspruch der Sozialdemokratie in einer linken Regierungskonstellation konfrontiert. Das Scheitern der FDP dürfte Resultat der fehlenden Wechselstimmung im Land sein. Sie hatte keine Funktion in den Augen der Wähler/-innen. Die Grünen ziehen erstmals seit 1998 wieder in den Landtag ein. Sie verdoppeln ihr Ergebnis von 2006 und schneiden besser ab als in den Vorwahlumfragen. Text lesen
21.02.2011: Die Hamburg-Wahlen vom 20. Februar 2011
Wahlnachtbericht und erste Analyse von Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und Horst Kahrs
Mit dem Austritt der Grünen/GAL aus dem ersten schwarz-grünen Regierungsbündnis auf Landesebene am 28. November 2010 wurde eine Neuwahl in Hamburg erforderlich. Spätestens seit diesem Zeitpunkt lag die SPD uneinholbar vor der CDU. Die Union ist die grandiose Wahlverliererin dieses Abends. Sie verlor 20,7 Prozentpunkte und die Hälfte ihrer Bürgerschaftssitze (-28%). Es ist der größte Einbruch einer regierenden Partei bei einer Landtagswahl. Die SPD gewinnt die absolute Mehrheit in der Bürgerschaft. Sie darf jedoch nicht glauben, damit an alte Zeiten der sozialdemokratischen Hegemonie anknüpfen zu können. Sie gewann vor allem deshalb, weil die CDU verloren hat. Mit dem erneuten Einzug der LINKEN festigt die Partei ihre Position im Westen, gibt dem Wahlkampf in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg einen Stoß und bildet mindestens ein Wiederwahlmilieu, wenn nicht gar ein Stammwähler/-innenmilieu heraus. Mehr zur Hamburg-Wahl kann in der Wahlanalyse nachgelesen werden, die zum Download bereitsteht. Text lesen
10.05.2010: Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010
Wahlbericht und erste Analyse von Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und Horst Kahrs
26.11.2009: Die LINKE bei der Landtagswahl in Thüringen 2009
Auswertung der WahlREPORT-Daten von Infratest dimap
10.11.2009: Der Wahlzyklus 2008 / 2009 und die Ergebnisse für die LINKE.
Folienvortrag von Dr. Benjamin-Immanuel Hoff
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