• 25.07.2022, Blog

    #SommerKulturTour 2022

    Ich freue mich auf die Thüringerinnen und Thüringer, die unsere kulturellen Schätze bewahren und erlebbar machen und mit ihrem Engagement unser kulturelles Leben bereichern. Ich bin neugierig auf diese Art der Begegnungen. Einige mit dem Rad, anderer mit dem PKW, quer durch unseren Freistaat.
  • Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen (RIAS)

    "Wir haben Mittel bereitgestellt für die Antisemitismus-Dokumentationsstelle in Thüringen, denn es ist immer wieder deutlich geworden, dass die antisemitischen Vorfälle, wenn sie nur als reine Straftaten erfasst werden, eine große Zahl von Vorfällen, die unterhalb des strafrechtlich Relevanten, aber gleichzeitig massiv in das Sicherheitsgefühl von Jüdinnen und Juden eingreifende Ereignisse nicht ausreichend Beachtung finden. Genau hier hat der RIAS Bundesverbandes angesetzt und deutlich gemacht, wir brauchen eine verstärkte Dokumentation dieser Vorfälle. Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena hat genau so eine Dokumentationsstelle aufgebaut, die eine exzellente Arbeit macht."
  • 24.05.2022, Blog

    "Die Linke muss endlich drei Kernfragen beantworten"

    Weniger als 5 Prozent bei der Bundestagswahl, in diesem Jahr aus den Landtagen des Saarlands und Nordrhein-Westfalens geflogen, ein mieses Ergebnis auch in Schleswig-Holstein: Die Linkspartei ist in der Krise. "Die Partei hat schwierige Monate hinter sich, wir wissen, dass wir nicht zu alter Stärke zurückkehren werden, wenn wir so weitermachen wie bisher", sagt der linke Thüringer Staatskanzleichef und Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff im Interview mit ntv.de.
  • 05.04.2022, Blog

    Verbindende Linkspartei

    Zwischen dem Herbst des vergangenen Jahres und Ende März 2022 verfehlte DIE LINKE in elf Sonntagsfragen von Infratest dimap – bei einem Wähler:innenpotenzial von nicht weniger als 20 Prozent – die Fünf-Prozent-Hürde. Sie würde damit den Einzug in den Bundestag erneut verpassen. In den vergangenen Monaten habe ich eine Vielzahl von Gesprächen geführt. Daraus sind Überlegungen entstanden, die in einem Diskussionsangebot und einer Präsentation zusammengefasst sind.
  • 23.03.2022, Blog

    Die Zäsur vom 24. Februar 2022 und die Notwendigkeit, westliche Perspektiven auf Osteuropa abzulegen, um europäisch zu denken.

    Der 24. Februar 2022, der eine Zäsur in so vielfacher Hinsicht darstellt, wird in den politisch westlich bzw. östlich geprägten Teilen unseres Landes ebenso wie Europas, verschieden reflektiert. Diese Divergenz erkennbar und verständlich zu machen, erfordert zunächst, unseren Blick zu hinterfragen. [...] Adam Ostolski plädierte 2015 dafür, „die Europäische Union, nationale Staaten u.ä. nicht als fertige Existenzen [zu] betrachten und nicht als Quelle irgendwelcher Normen oder Werte, sondern als gewisse Niveaus sozialer Kämpfe um für uns wichtige Dinge.“ (Ostolski 2015: 29) Diese Sichtweise ist mir deshalb wichtig, weil es den umkämpften Charakter der Institutionen unserer Zeit widerspiegelt und deutlich macht, dass das nicht existente Ende der Geschichte den Möglichkeitsraum eröffnet. Einen Möglichkeitsraum, der Fortschritt ebenso ermöglicht wie Regression.
  • Die Weichen für die Zukunft stellen

    Die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg, gesellschaftliche Polarisierungen – unser Gemeinwesen ist schweren Prüfungen ausgesetzt und die Herausforderungen ändern sich unvorhersehbar und schnell. Umso bedeutsamer ist es, bereits jetzt die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Dafür müssen die rot-rot-grüne Minderheitskoalition einerseits und die demokratische Minderheitsopposition aus CDU und FDP andererseits weiterhin pragmatische Lösungen trotz weltanschaulicher Differenzen finden. Krisenzeiten erfordern neues Denken.