• Bund muss Mittel der gesamten Kultur bereitstellen

    Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff , Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle und Mecklenburg-Vorpommerns Kulturministerin Bettina Martin begrüßen die Pläne des Bundes, die Restmittel aus dem Corona-Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro für die Unterstützung des Kultursektors in der Energiekrise zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig fordern sie den Bund auf, die Mittel ausnahmslos dem gesamten Kulturbereich zur Verfügung zu stellen: den kommunalen und gemeinnützigen Kultureinrichtungen ebenso wie den privaten Kulturunternehmen, sowohl den Kulturvereinen als auch den soloselbständigen Künstler*innen.
  • Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: so wichtig wie reformbedürftig

    Der Skandal um Patronagewirtschaft und Selbstbedienungsmentalität innerhalb des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) kann ein Bruchpunkt sein. Gelingt es nicht, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformfähig zu halten – durch Strukturreformen aus den Medienanstalten selbst heraus und durch ein Bündnis aus demokratischen Akteur*innen unterschiedlicher politischer Provenienz –, dann könnte ein folgenschwerer Erosionsprozess einsetzen. Für die Rosa-Luxemburg-Stiftung betrachte ich in einem Positionspapier die externen und internen Gefahren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und benenne einige notwendige Reformschritte.
  • 27.07.2022, Blog

    Modernisierung von Wohnraum für ukrainische Kriegsgeflüchtete erleichtern

    Angesichts von aktuell fast einer Million ukrainischer Kriegsgeflüchteter in Deutschland ist die schnelle Bereitstellung von modernisiertem Wohnraum unverzichtbar. Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij und der Chef der Thüringer Staatskanzlei Benjamin-Immanuel Hoff fordern den Bund auf, finanzielle Mittel bereitzustellen.
  • 25.07.2022, Blog

    #SommerKulturTour 2022

    Ich freue mich auf die Thüringerinnen und Thüringer, die unsere kulturellen Schätze bewahren und erlebbar machen und mit ihrem Engagement unser kulturelles Leben bereichern. Ich bin neugierig auf diese Art der Begegnungen. Einige mit dem Rad, anderer mit dem PKW, quer durch unseren Freistaat.
  • Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen (RIAS)

    "Wir haben Mittel bereitgestellt für die Antisemitismus-Dokumentationsstelle in Thüringen, denn es ist immer wieder deutlich geworden, dass die antisemitischen Vorfälle, wenn sie nur als reine Straftaten erfasst werden, eine große Zahl von Vorfällen, die unterhalb des strafrechtlich Relevanten, aber gleichzeitig massiv in das Sicherheitsgefühl von Jüdinnen und Juden eingreifende Ereignisse nicht ausreichend Beachtung finden. Genau hier hat der RIAS Bundesverbandes angesetzt und deutlich gemacht, wir brauchen eine verstärkte Dokumentation dieser Vorfälle. Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena hat genau so eine Dokumentationsstelle aufgebaut, die eine exzellente Arbeit macht."
  • 24.05.2022, Blog

    "Die Linke muss endlich drei Kernfragen beantworten"

    Weniger als 5 Prozent bei der Bundestagswahl, in diesem Jahr aus den Landtagen des Saarlands und Nordrhein-Westfalens geflogen, ein mieses Ergebnis auch in Schleswig-Holstein: Die Linkspartei ist in der Krise. "Die Partei hat schwierige Monate hinter sich, wir wissen, dass wir nicht zu alter Stärke zurückkehren werden, wenn wir so weitermachen wie bisher", sagt der linke Thüringer Staatskanzleichef und Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff im Interview mit ntv.de.