Nachhaltig-zukunftsfähige und gerechte Rohstoffpolitik
Welche politischen Hebel braucht es für eine Rohstoffpolitik, die Versorgungssicherheit nicht gegen den Schutz von Menschenrechten und ökologische Standards ausspielt?
Um nicht weniger als diese Frage ging es beim 3. Rohstoffgipfel, organisiert u.a. von PowerShift, Brot für die Welt …
Die Herausforderung unseres Landes besteht darin, die rohstoffpolitischen Abhängigkeiten zu verringern. Dies wird insbesondere durch eine konsequente Förderung eines international wettbewerbsfähigen
Recycling gelingen, in Verbindung mit nachhaltiger Rohstoffnutzung. Gerade weil die Energiewende zunächst mehr Rohstoffe verbraucht, müssen wir an anderen Stellen den Verbrauch senken.
Gleichzeitig müssen Menschenrechte, Umwelt sowie globale Gerechtigkeit gestärkt werden.
Die unter dem Deckmantel der „Entbürokratisierung“ geführte Kampagne gegen die Überprüfung der Lieferketten nützt nur autoritären Regierungen, die ihre Bevölkerung ebensowenig schützen wie Natur und Umwelt sowie der Profitmaximierung weniger.
Beim 3. Rohstoffgipfel diskutierten Vertreter:innen aus Politik, Gewerkschaften und internationaler Zivilgesellschaft aktuelle Herausforderungen und politische Handlungsoptionen für eine zukunftsfähige und global gerechte Rohstoffpolitik.
Auf einem Podium durfte ich für die IG Metall gemeinsam diskutieren mit:
* Dr. Matthias Koehler, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
* Pía Marchegiani, FARN Argentinien
* Hannah Pilgrim, AK Rohstoffe
Spannende Keynotes hielten:
* Nik Völker, Mining Watch Portugal
* Pia Marchegiani, FARN Argentinien
Wie Pia Marchegiani mit Blick auf die öffentliche Debatte unter Präsident Milei feststellte: Es ist ein Privileg, dass wir als Staat, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft in dieser Weise demokratisch-kontrovers diskutieren können.