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Städte sind der wichtigste Lebens- und Erfahrungsraum der Bevölkerung weltweit. Sie sichern den Bewohnerinnen und Bewohnern Erwerbsmöglichkeiten und damit Einkommen. Zugleich sind Städte die größten Klimasünder. Sie sind für ungefähr 75 % aller CO2-Emissionen verantwortlich und sie konsumieren rund 75 % der natürlichen Ressourcen. Und ihre Bedeutung steigt weiter an. Denn im Hinblick auf die künftigen Urbanisierungstendenzen markiert das Jahr 2008 die Grenze, nach der erstmals in der Geschichte die Mehrheit der Menschen in Städten lebt. Im Zeitraum von 2020 bis 2050 werden nach Prognosen der Stadt- und Regionalforschung zwei Drittel bis drei Viertel der Weltbevölkerung in Städten wohnen.
In den großen Städten existiert zugleich die größte Kompetenz zur Lösung der gesellschaftlichen Probleme. Gerade vor dem Hintergrund des Scheiterns von Kopenhagen wächst die Verantwortung von Städten und Regionen für die Zukunft.
Berlin ist nicht nur aufgrund seiner strukturellen Ausgangsbedingungen (öffentliches Verkehrs- und Versorgungssystem, industrieller Strukturwandel, kompakte Bebauungsstruktur) und der stadtpolitischen Erfahrungen gut beraten, beim notwendigen Umbau der Städte und ihrer Wirtschafts- und Lebensweise eine auch international ausstrahlende Vorbildrolle zu übernehmen. (...)
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